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Tipps für ein nachhaltiges Leben

Nachhaltigkeit ist kein Fremdwort mehr. Gefühlt höre ich dieses Wort an jeder Ecke, in vielen Werbungen, in den Nachrichten...

Aber was bedeutet eigentlich ein nachhaltiges Leben und was genau könnte jeder oder jede von uns machen, um ein nachhaltiges Leben zu führen?

Diese Fragen möchte ich in diesem Artikel beantworten.




Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Im Duden wird Nachhaltigkeit mit den Worten „Prinzip, nachdem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren oder künftig wieder hergestellt werden kann“ erklärt, bzw. „eine längere Zeit anhaltende Wirkung“.

Ich denke jeder hat mittlerweile seine eigene Definition von Nachhaltigkeit.

Für mich selbst bedeutet Nachhaltigkeit zu überlegen, welche Auswirkungen unser Handeln auf Dauer hat, versuchen Dinge so zu erhalten, wie sie sind und auf keinen Fall mehr zu verbrauchen als das was da ist oder die Dinge zu verschlechtern.

Es bedeutet für mich der Einklang zwischen gesellschaftlichen, umweltspezifischen und sozialen Gesichtspunkten.

Und jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen.

Nachhaltigkeit im Alltag

Viele denken, dass ein nachhaltiger Alltag viel mit Verzicht zu tun hat. Klar, ist es besser keine neue Ressource zu verschwenden, aber für mich gehört nicht nur Verzicht dazu, sondern auch, entsprechende Alternativen zu finden,die die heutige Gesellschaft ebenso glücklich machen und gleichzeitig den zukünftigen Generationen ein ebenso schönes Leben auf dieser Erde ermöglichen.

Die besten Tipps für ein nachhaltiges Leben die du sofort umsetzen kannst

Hier sind meine besten Tipps zusammengefasst, die nicht viel Aufwand oder Anstrengung verursachen und dennoch einen großen Unterschied machen:

1. Wechsle zu Ökostrom

Möglicherweise wird der Strom, den du in deinem Haushalt verbrauchst, aus Kohle oder Atomstrom gewonnen. Es lohnt sich auf Ökostrom umzusteigen, welcher aus regenerativen Energien wie Wasser, Sonne oder Wind erzeugt wird.

Eins könnt ihr mir glauben, das geht schneller als gedacht.


2. Einkaufen mit Stoffbeutel oder Rucksack

Leg dir einen Stoffbeutel oder Rucksack zum Einkaufen bereit. Die Plastiktüten sind immer noch im Umlauf und werden meist nur einmal verwendet und danach sofort entsorgt.


3. Obst und Gemüsenetze statt Plastiktüten

Ähnlich wie bei Punkt 2 kannst du dein eigenes Obstnetz, Baumwolltasche etc. zum Einkaufen mitbringen,um auf die Tüten aus dem Supermarkt zu verzichten.


4. Verzichte auf Palmöl

Für Palmöl werden die Regenwälder unserer Erde zerstört. Achte beim nächsten Einkauf mal auf die Inhaltsstoffe der Produkte und vermeide Produkte zu kaufen, die Palmöl enthalten. Die App Codecheck ist seit langer Zeit schon unser treuer Begleiter. Durch Scannen des Codes wirst du sofort auf bedenkliche Inhaltsstoffe hingewiesen (unbezahlte Werbung).


5. Reduziere deinen Fleischkonsum

Für ein Kilogramm Rindfleisch werden im Schnitt 15.490 Liter Wasser verbraucht. Um Tierfutter zu produzieren werden Regenwälder abgeholzt und auf das Tierleid möchte ich gar nicht weiter eingehen.


6. Trinke Leitungswasser

Speziell in Österreich und Deutschland haben wir das große Glück, dass wir unser Leitungswasser bedenkenlos trinken können. Wasser aus der Plastikflasche ist noch dazu um das 250fache teurer und du sparst dir das schwere schleppen der Getränkeflaschen nach Hause.


7. Kaufe regional

Lebensmittel aus der Region enthalten dank des kurzen Transportweges mehr Nährstoffe und können länger auf natürliche Weise reifen. Zudem sind diese häufig günstiger und speziell auf Wochenmärkten wird dir das unverpackte Einkaufen leicht gemacht.


8. Verzichte auf Mikroplastik in deiner Kosmetik

Mikroplastik im Meer ist wohl einer der bekanntesten und größten Umweltprobleme. Speziell in vielen Kosmetikprodukten wird Mikroplastik verwendet und unserer Kläranlagen ist es nicht möglich, diese kleinen Teilchen zu filtern. Auch hier kann ich dir die App Codecheck empfehlen, die dich durch scannen des Barcodes auf Mikroplastik hinweist (unbezahlte Werbung).


9. Duschen statt Baden

Ja- so ein warmes Bad kann schon sehr entspannend wirken, aber es muss nicht immer eine volle Badewanne sein. Duschen spart Wasser und Energie und vielleicht probierst du mal am Morgen kalt zu duschen: das stärkt dein Immunsystem und du bist danach hellwach :-)


10. Fahre mehr mit dem Rad oder gehe zu Fuß

Viele fahren selbst kurze Strecken mit dem Auto. Versuche mal auf das Rad umzusteigen oder zu Fuß zu gehen. Es ist echt überraschend, wie wir alltägliche Routen bewusster wahrnehmen und unserer Umgebung neu erkunden können. Es unterstützt deine Fitness und dein Wohlbefinden und hilft der Umwelt.

Das sind mal unsere Lieblingstipps, die du sofort umsetzen kannst. Bitte vergiss nicht, jeder Schritt zählt. Niemand erwartet, dass du alles perfekt umsetzen kannst. Wenn du noch mehr Tipps möchtest, könnte dich der Beitrag Zero Waste im Badezimmer und Zero Waste in der Küche auch interessieren.

Ich freue mich, wenn du uns in den Kommentaren deine Anregungen, Tipps oder Feedback dalässt.

Lass uns das Blatt gemeinsam wenden.

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